Rheu­ma­to­lo­gie

Schmerzt je­de Be­we­gung, ist man im All­tag stark ein­ge­schränkt und die Le­bens­qua­li­tät lei­det. Die Me­di­quai Rheu­ma­to­lo­gie be­treut Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten bei Be­schwer­den rund um den Be­we­gungs­ap­pa­rat.

Rheu­ma als sol­ches gibt es ei­gent­lich gar nicht. Es ist viel­mehr ein Sam­mel­be­griff für ver­schie­de­ne rheu­ma­ti­sche Er­kran­kun­gen mit un­ter­schied­li­chen Ur­sa­chen: von über­las­tungs­be­ding­ten Be­schwer­den, wie Ten­nis­ell­bo­gen oder Läu­fer­knie, über Ver­schleis­ser­schei­nun­gen, wie Ar­thro­se oder Band­schei­ben­vor­fall, bis hin zu ent­zünd­li­chen Krank­hei­ten, wie Fi­bro­my­al­gie, Ar­thri­tis oder Gicht. Auch Os­teo­po­ro­se – Kno­chen­schwund, der vor al­lem Frau­en ab 50 be­trifft – zählt da­zu.

Al­len rheu­ma­ti­schen Er­kran­kun­gen ge­mein­sam ist, dass sie star­ke Schmer­zen in Ge­len­ken und Wir­bel­säu­le, aber zum Teil auch in Mus­keln und Seh­nen, her­vor­ru­fen. Die Be­hand­lung rich­tet sich nach Art und Schwe­re­grad der Be­schwer­den. Meis­tens wer­den Me­di­ka­men­te zur Schmerz­lin­de­rung und Ent­zün­dungs­hem­mung mit Be­we­gungs­the­ra­pie kom­bi­niert. Ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe sind im­mer das letz­te Mit­tel.

Rheu­ma­to­lo­gi­sche Be­hand­lun­gen

Ob akut oder chro­nisch: Die Me­di­quai Rheu­ma­to­lo­gie klärt ab, was hin­ter Ge­lenk­be­schwer­den, Rücken­lei­den, Be­we­gungs­schmer­zen, Taub­heits­ge­fühl oder Krib­beln steckt. Schmerz­the­ra­pie und Os­teo­po­ro­se­be­hand­lung sind un­se­re Spe­zi­al­ge­bie­te.

  • Kno­chen­dich­te­mes­sung (nach der DEXA-Me­tho­de)
  • Rönt­gen­auf­nah­men
  • Com­pu­ter- oder Kern­spin­to­mo­gra­phie
  • Neu­ro­lo­gi­sche Un­ter­su­chun­gen
  • The­ra­peu­ti­sche Lang­zeit­stra­te­gi­en bei chro­ni­schen Schmer­zen
  • Be­ra­tun­gen
« Schmerzen in Muskeln und Gelenken sind ein wichtiges Signal unseres Körpers. Wir sollten sie nicht ignorieren und unterdrücken, sondern ihre Ursache finden und behandeln.

PD Dr. med. Markus Felder

Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Rheumatologie, Schmerzbehandlung und Osteoporose

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Das Me­di­quai Team

Me­di­quai bringt Ih­ren Be­we­gungs­ap­pa­rat wie­der in die Gän­ge. Un­ser Rheu­ma­to­lo­ge fin­det die Ur­sa­che und die pas­sen­de The­ra­pie für Ih­re Be­schwer­den.

Portrait von  Deborah Heeb

Deborah Heeb

Medizinische Praxisassistentin

Wis­sens­wer­tes zur Rheu­ma­to­lo­gie

Wann sollte ich mit Gelenk- oder Rückenschmerzen zum Arzt gehen?

Wenn die Be­schwer­den und Schmer­zen über meh­re­re Wo­chen an­hal­ten oder bei be­stimm­ten Ak­ti­vi­tä­ten im­mer wie­der kom­men, ist es rat­sam, da­mit zum Arzt zu ge­hen und die Ur­sa­che ab­zu­klä­ren. Wer­den Ge­lenk- und Rücken­schmer­zen nicht oder falsch be­han­delt, kön­nen sie chro­nisch wer­den und sind dann schwie­ri­ger zu be­han­deln. Aus­ser­dem kann es auf­grund von Schon­hal­tung oder Fehl­be­las­tung zu Fol­ge­be­schwer­den kom­men.

Ich will nicht ständig Medikamente nehmen. Welche alternativen Behandlungsoptionen gibt es bei chronischen Schmerzen?

Es gibt ei­ne Rei­he al­ter­na­ti­ver Be­hand­lungs­op­tio­nen, die chro­ni­sche Schmer­zen lin­dern und so Me­di­ka­men­te er­gän­zen oder re­du­zie­ren kön­nen. Da­zu ge­hö­ren et­wa Phy­sio­the­ra­pie, Aku­punk­tur, Mas­sa­gen, Yo­ga, Ent­span­nungs­tech­ni­ken, Wär­me­an­wen­dun­gen oder Psy­cho­the­ra­pie. Auch ei­ne Er­näh­rungs­um­stel­lun­gen, pflanz­li­che Prä­pa­ra­te oder CBD-Öl kön­nen un­ter­stüt­zend wir­ken. Die Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner Be­hand­lungs­an­sät­ze muss im­mer ganz­heit­lich be­trach­tet und auf die Pa­tie­nin oder den Pa­ti­en­ten in­di­vi­du­ell ab­ge­stimmt wer­den, um das Schmerz­ma­na­ge­ment zu ver­bes­sern.

Welches sind die typischen Anzeichen einer Arthrose und kann es auch jüngere Menschen treffen?

Ty­pi­sche An­zei­chen ei­ner Ar­thro­se sind Ge­lenk­schmer­zen, Steif­heit, ein­ge­schränk­te Be­weg­lich­keit und ein Knir­schen im be­trof­fe­nen Ge­lenk. Da es sich bei Ar­thro­se um den Ver­schleiss des Ge­lenk­knor­pels han­delt, nimmt das Ri­si­ko mit dem Al­ter zu. Ar­thro­se kann aber auch jun­ge Men­schen tref­fen – als Fol­ge ei­ner Ver­let­zun­g so­wie auf­grund ei­ner an­hal­ten­den Fehl- oder Über­be­las­tung von Ge­len­ken.

Muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?

Bei ei­nem Band­schei­ben­vor­fall ist ei­ne Ope­ra­ti­on nur in be­stimm­ten Fäl­len nö­tig. Meis­tens kann er kon­ser­va­tiv be­han­delt wer­den: mit Ru­he, Schmerz­me­di­ka­men­ten, Phy­sio­the­ra­pie und ge­ziel­ten Übun­gen zur Stär­kung der Rücken­mus­ku­la­tur. Die meis­ten Band­schei­ben­vor­fäl­le bes­sern sich mit die­ser kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie in­ner­halb von Wo­chen bis Mo­na­ten.

Was ist Osteoporose und wie entsteht sie?

Bei der Os­teo­po­ro­se han­delt es sich um ei­ne Er­kran­kung, bei der sich die Kno­chen­mas­se ab­baut. Der Kno­chen­schwund ist in der Re­gel ei­ne Fol­ge der Hor­mon­um­stel­lung im Al­ter. Vor al­lem Frau­en ab 50 sind be­trof­fen. Ne­ben dem Al­ter be­güns­ti­gen an­de­re Fak­to­ren, wie ein an­hal­ten­der Man­gel an Vit­amin-D oder Kal­zi­um, ei­ne lang­jäh­ri­ge Me­di­ka­men­ten­ein­nah­me (z.B. Cor­ti­son) oder erb­li­che Ver­an­la­gung die Ent­wick­lung ei­ner Os­teo­po­ro­se.


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